Rheingold
picture-alliance / akg

Rheingold-Tag

Die Bayreuther Festspiele beginnen – zumindest digital. BR-KLASSIK überträgt live aus Bayreuth das Konzert mit Christian Thielemann. Danach tauchen wir mit „Rheingold“ ein in Wagners Welt und heben Archivschätze vom „Ring des Nibelungen“: den Vorabend zu Wagners Meisterwerk – einmal in der Interpretation von Kirill Petrenko und Frank Castorf aus dem Jahr 2015 und dann mit Daniel Barenboim und Harry Kupfer von 1991. Außerdem muss Wotan warten: eine Doku über Günther Groissböck, der dieses Jahr den Göttervater auf dem Grünen Hügel gesungen hätte.

  • Christian Thielemann

    Verfügbar ab
    25. Juli 2020, 15:55

    Leider ist dieses Medium nicht mehr verfügbar.

    Live aus Bayreuth: Wagner 2020

    Christian Thielemann dirigiert ein Konzert mit Auszügen aus Wagners Bühnenwerken. Mit dabei sind Klaus Florian Vogt und Camilla Nylund sowie Mitglieder des Bayreuther Festspielorchesters. Das Konzert unterstützt die Finanzierung eines Nothilfefonds für Künstler der Bayreuther Festspiele. Aufgrund der Corona-Krise können in diesem Jahr keine Aufführungen auf dem Grünen Hügel stattfinden.

    Bild: Christian Thielemann (Copyright: dpy/picture-alliance)

    Live aus Bayreuth: Wagner 2020

  • Sir Simon Rattle

    Verfügbar ab
    25. Juli 2020, 09:00

    Leider ist dieses Medium nicht mehr verfügbar.

    Spaziergang durch den Ring – „Das Rheingold“ – „Urwelle?“

    Eine Oper mit einem langen tiefen Ton von acht Kontrabässen zu eröffnen – diese Idee soll Richard Wagner im Halbschlaf gehabt haben, an der Pforte zum Unterbewusstsein sozusagen. Das jedenfalls behauptete er selbst, der Mann, der so gerne über sich sprach und schrieb. Der Vorabend der “Ring”-Tetralogie, “Das Rheingold”, uraufgeführt 1869 am Münchner Nationaltheater auf Geheiß Königs Ludwigs II. gegen den Willen des Dichterkomponisten, ist ein buchstäblich märchenhaftes Konversationsstück. Als eines der frühesten Musikdramen ohnehin wegen des Ineinanders von Gesangsstimmen und Orchester ein Faszinosum! Bei BRKLASSIK markiert “Das Rheingold” den Beginn eines vierteiligen, jeweils im Wochenabstand fortgesetzten Spaziergangs durch den Zyklus im Rahmen der digitalen Festspiele:  als erstes herangezogene Aufnahme ist die des britischen Dirigenten Simon Rattle, der im April 2015 zu Gast beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks im Münchner Herkulessaal war.

    Bild: Simon Rattle (Copyright: Oliver Helbig)

    Spaziergang durch den Ring – „Das Rheingold“ – „Urwelle?“

  • Bayreuther Festspiele 2015 - Das Rheingold

    Verfügbar ab
    25. Juli 2020, 09:00

    Leider ist dieses Medium nicht mehr verfügbar.

    Vorabend „Das Rheingold“ mit Kirill Petrenko und Frank Castorf

    Im Radioprogramm von BR-KLASSIK kann man in diesem Sommer statt der Bayreuther Neuproduktion von Wagners „Ring des Nibelungen“ einem Meilenstein der Festspielgeschichte wieder begegnen: dem bisher unveröffentlichten Mitschnitt der herausragenden Aufführung des Zyklus unter der Leitung von Kirill Petrenko aus dem Jahr 2015. Markenzeichen seiner Interpretation waren spannungsreiche Tempi bei enorm durchhörbarem, aufgefächertem Orchesterklang. Nebenstimmen der Partitur waren diesem Dirigenten genauso wichtig wie die Earcatcher der Leitmotive. Auf der Bühne wimmelte es im ersten Teil und „Vorabend“ der Tetralogie vor stimmpotenten Darstellern, neben den ebenbürtigen Widersachern Wolfgang Koch (Wotan) und Albert Dohmen (Alberich) wusste sich auch John Daszak (Loge) zu profilieren. Die komplexe, heiß umstrittene Inszenierung von Frank Castorf verband Trash mit Nostalgie, unternahm interkontinentale Zeitreisen. Und das Objekt der Begierde war kein märchenhaftes Gold, sondern – Erdöl.

    Bild: Inszenierung Rheingold von 2015 (Copyright: Bayreuther Festspiele/Enrico Nawrath)

    Vorabend „Das Rheingold“ mit Kirill Petrenko und Frank Castorf

  • ARD Rheingold Barenboim

    Verfügbar ab
    25. Juli 2020, 06:00

    Leider ist dieses Medium nicht mehr verfügbar.

    Vorabend „Das Rheingold“ mit Daniel Barenboim und Harry Kupfer

    Über fünf Jahre lang hat der „Ring des Nibelungen“ von Harry Kupfer mit Daniel Barenboim am Pult die Bayreuther Festspiele geprägt. Diese Interpretation, präsentiert von 3sat, konzentriert sich auf die Abgründe der menschlichen Seele, losgelöst von historischer Genauigkeit. Harry Kupfer ging es um die „Kritik an der Vernichtungswut des Menschen, Lieblosigkeit und Entfremdung”.

    Vorabend „Das Rheingold“ mit Daniel Barenboim und Harry Kupfer

Menü